In der Immobilienbranche ist der allgemeine Trend nach Internetanwendungen noch nicht angekommen. Stattdessen wird immer mehr Software gemietet statt gekauft. Ein Blick auf die neuesten Entwicklungen in der Immobilienwirtschaft.

Für die Vermögensverwalter und Privatbanken sind die aktuellen Ereignisse der Euro-Krise eine enorme Herausforderung. Sie müssen für ihre Kunden unter dem Strich mindestens vier Prozent erwirtschaften, um das Vermögen nach Abzug von Steuern, Kosten für die Vermögensverwaltung, Inflation und kalter Enteignung zu erhalten.Die nähren die Sorgen wohlhabender Anleger.

Der Artikel bei der Welt, im Abendblatt und in der Berliner Morgenpost

 

Die aktuellen Ereignisse in der Euro-Krise nähren die Sorgen wohlhabender Anleger. Für exklusive Banken ist die Herausforderung jetzt besonders groß. Ein Artikel in der Welt.

Die Sicherheit spielt derzeit für Immobilienkäufer eine größere Rolle als die Rendite. Dennoch sollten Anleger prüfen, ob sich eine Investition lohnt. Der Text auf südkurier.de

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München braucht Wohnungen, und zwar schnell. Der Wohnungsmarkt platzt aus allen Nähten, die Preise und Mieten explodierten die vergangenen drei Jahre regelrecht.  Lösungen sollte die regionale Wohnbaukonferenz aufzeigen, zu der die Stadtregierung Mitte März geladen hatte. Doch konkrete Ergebnisse gab es nicht, stellt der Immobilienbrief fest.

Immobilienfinanzierung über die Crowd, also die Masse an privaten Anlegern, ist in Deutschland noch Neuland. Jetzt hat es die Plattform „kapitalfreunde.de“ geschafft, eine erste Immobilienentwicklung mit Mini-Investments zu finanzieren.

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Peer Steinbrück will nach der Wahl die Erhöhungen bei Neuvermietungen deckeln und Maklergebühren soll der zahlen, der den Makler beauftragt. Also in der Regel der Vermieter und nicht, wie es bisher die gängige Praxis ist, der Mieter.

Aus Sicht der Mieter sind die Ideen auf den ersten Blick ein Segen. Keine überzogenen Mieterhöhungen mehr und weniger Kosten bei der Wohnungssuche. Doch bei genauem Hinsehen entpuppen sich beide Forderungen als kurzfristig gedacht und populistisch.

Laut Spiegel Online sieht das SPD-Konzept vor, dass die Mieten künftig „um nicht mehr als zehn Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen“. Bei Bestandsmieten sollen die Mieterhöhungen auf maximal 15 Prozent in vier Jahren begrenzt werden. Doch die wenigsten Mieter haben etwas davon. Mietsteigerungen von über zehn Prozent bei Neuvermietungen gab es in den letzten Jahren vor allem in den boomenden Großstädten wie München, Berlin oder Hamburg. In Städten, die unter Bevölkerungsrückgang leiden, sinken die Mieten dagegen - trotz Immobilienboom. Auf dem Lande sind solche Mieterhöhungen ohnehin nicht durchsetzbar. In vielen Städten und Gemeinden sind Vermieter froh, überhaupt einen Mieter für ihre Wohnung zu finden.

Und auch in den momentanen Hot-Spots gibt es die extremen Erhöhungen erst seit wenigen Jahren. Zuvor war das kein Thema und die Aufregung wird sich auch schnell wieder legen, wenn sich der Immobilienhype beruhigt. Hinzu kommt: In den teuren Städten ist die Vergleichsmiete im Mietspiegel festgelegt. Dieser kann und wird von den Stadtverwaltungen immer wieder zurechtgebogen, ist also nur bedingt aussagekräftig.

Die steigenden Mieten veranlassen viele Investoren nach Jahren des Rückgangs in Deutschland überhaupt wieder Wohnungen zu bauen. Angebot und Nachfrage regulieren sich also. Wenn das Angebot groß genug ist, werden auch die Mieten weniger stark steigen. Übersteigt das Angebot angesichts der demografischen Entwicklung irgendwann die Nachfrage, oder können sich die Mieter die Wohnungen nicht mehr leisten und wandern ab, werden die Mieten auch wieder sinken. Das ist Marktwirtschaft.

Der zweite Vorschlag, die Maklergebühren vom Vermieter tragen zu lassen, klingt auf den ersten Blick sinnvoll. „Wer beauftragt, zahlt!“. Viele Mieter werden sich freuen und sie werden dabei übersehen, dass der Vermieter diese zusätzlichen Kosten natürlich auf die Miete umlegen wird. Und das nicht nur für wenige Monate, bis er die Maklercourtage wieder raus hat, sondern auf Dauer. Für den Mieter wird es also umso teurer, je länger er in der Wohnung bleibt.

Und auch hier gilt: In Märkten mit einem Überangebot an Wohnungen gilt schon heute: „Für Mieter provisionsfrei“. Wer die Auswahl hat, zahlt keinen Makler.

Die Vorschläge gehen damit an der Wirklichkeit vorbei. In den nachgefragten Städten werden sie das Problem der knappen Wohnungen nicht lösen, in anderen Regionen sind sie einfach überflüssig. Die Lösung gegen die hohen Mietpreise liegt nicht in der Verhinderung von Investitionen sondern in deren Förderung. Hier hat die SPD noch kein Konzept vorgelegt.

 

Mehr Geld mit gutem Gewissen

Der Markt für grüne Geldanlagen wächst – dennoch kommt das Thema nicht aus der Nische heraus. Dabei versprechen breit aufgestellte nachhaltige Fonds ähnlich hohe Renditen wie konventionelle Produkte.

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Trotz der immensen Rettungsgelder, die in Umlauf gebracht werden, ist die Inflation erfreulich niedrig. Doch das täuscht. Die Enteignung der Sparer hat längst begonnen.

Nächstes Jahr wird gewählt und schon jetzt ist absehbar, dass der Klassenkampf wiederbelebt wird. Fast alle Politiker biedern sich den vermögensfernen Zeitgenossen an, um Mitleid und Stimmen beim Wähler zu fischen. Die schweigende Mehrheit hat sich mit dem Sozialismus bereits abgefunden. Und übersehen, dass sich der Staat längst an ihren Ersparnissen labt.

Die (Wieder-)Einführung der Vermögenssteuer und höhere Spitzensteuersätze werden in der einen oder anderen Form kommen, egal welche Parteienkonstellation die Wahl gewinnt. Steuererhöhungen zulasten der Vermögenden sind viel zu populär, als dass sich eine Partei diesen Stimmenbringer entgehen lassen würde. Die heftige Diskussion um das Für und Wieder dieser Steuern soll aber nur von einer viel größeren Steuer ablenken, die längst beschlossen ist. Diese Steuererhöher sitzen nicht in Berlin. Die wahren Steuererhöher sitzen in Frankfurt und Brüssel. Sie heißen Europäische Zentralbank und Europäische Kommission. Die Steuer, die längst ihre Wirkung entfaltet, ist die finanzielle Repression, die kalte Enteignung der Sparer.

Seit Jahren sorgen Zinsen unterhalb der Inflationsrate dafür, dass Vermögen in gigantischem Umfang von den Sparern zum Staat umverteilt wird. Während die Inflation die Spareinlagen Tag für Tag entwertet, kann sich der Staat dank niedriger verzinster Staatsanleihen billig bei seinen Bürgern verschulden. Die Sparer werden durch diese Zins-/Inflationskonstellation mehr enteignet als es jede Vermögenssteuer oder jeder neue Spitzensteuersatz je tun könnte. Von den rund 4,7 Billionen Euro Geldvermögen der Deutschen sind rund die Hälfte in sichere Zinsanlagen wie Sparbücher, Tagesgeldkonten oder Bundesanleihen investiert. Die negativen Realzinsen vernichten davon jedes Jahr still und heimlich rund 40 Milliarden Euro.

Inklusive Steuern, Kosten für die Vermögensverwaltung, Inflation und „Regressionssteuer“ müssen Anlagen unter dem Strich schon mindestens 5 Prozent abwerfen, nur um das Vermögen zu erhalten.

Das schaffen nur die besten Vermögensverwalter. Doch viele Kunden vertrauen ihr Geld noch immer dem großen Heer von Verkaufsberatern an, die sich „Vermögensverwalter“ nennt. Das zeigt sich auch in der aktuellen Auswertung der „Elite der Vermögensverwalter“ im Elitereport 2013. Aus dem untersuchten Universum der Vermögensverwalter schaffte es gerade einmal ein Drittel, ihren Kunden über mehrere Jahre diesen Vermögenserhalt zu garantieren und auch negative Jahre über die Zeit zu kompensieren.

Diese Vermögensverwalter haben jetzt die Chance, den Produktverkäufern Marktanteile abzunehmen. Sie müssen allerdings über einen langen Zeitraum beweisen, dass sie es schaffen, das Vermögen ihrer Kunden zu erhalten und zu vermehren. Denn die kalte Enteignung ist nicht in ein bis zwei Jahren erledigt. Der Staat wird einige Jahre brauchen, um sich zu entschulden. Brüssel und die EZB werden brav mitmachen.

Nur wer alle Gefahren der Geldvernichtung erkennt und dementsprechend handelt, verschafft seinen Kunden wieder eine klare Sicht und schafft es in die Elite der Vermögensverwalter.

www.elitereport.de

Anleihen: Unternehmen sind die besseren Schuldner

Konservative Investoren suchen verzweifelt nach Rendite und greifen immer häufiger zu Unternehmensanleihen.

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